Depressionen selber heilen

Für Frauen


Übertragen wir Depressionen auf unsere Kinder?

 

Wie sich eine mütterliche Depression auf Kinder auswirkt, lässt sich nicht pauschal sagen. So spielen Faktoren wie das Alter des Kindes, das familiäre Umfeld und die Dauer der Depression eine Rolle. Kinder spiegeln teilweise Symptome und erlernen Muster. Oft entwickeln Kinder und Jugendliche, die mit einer depressiven Mama aufwachsen, ein hohes Verantwortungsbewusstsein. Dies kann sich auf ihre eigene Entwicklung auswirken. Die kindliche Fähigkeit, sich schnell wieder von problematischen Themen und negativen Gefühlen abzulenken, erweckt oft fälschlicherweise den Eindruck von Unbeschwertheit. Nicht selten bleiben Eltern, Nachbarn und Verwandten die Probleme der Kinder jahrelang verborgen. Um dieser Entwicklung entgegenzuwirken, benötigen Kinder depressiver Mütter besonders viel Aufmerksamkeit von erwachsenen Lebensbegleitern, ein offenes Ohr für ihre Belange und das Gefühl, dass sie "Kind" sein können. Besonders für Teenager beginnen schwere und irritierende Zeiten, den permanenten Stimmungsschwankungen sind sie nicht gewachsen. Denn aufgrund mangelnder Lebenserfahrung und noch nicht ausgereifter Abgrenzungsfähigkeit beziehen sie nahezu jedes Verhalten und jede Unstimmigkeit des Umfeldes auf sich selbst. Sie leiden erheblich unter der für sie verwirrenden Situation.


 

Drachinzeit

Ein Übergangsritual für Mädchen von 12-15 J.

  • Da jedes Mädchen Teil eines Systems (z.B. Familie) ist, wird dieses miteinbezogen.
  • Jedes Mädchen sucht sich während der Drachinzeit eine Patin, die sie zu einer Ritualzeit begleiten wird.  
  • Der Übergangsritus besteht aus mehren Treffen/z.T. Wochenenden über einen Zeitraum von ca. 8 Monaten

Die Phase des Übergangs von der Kindheit zur Jugend ist ein mächtiger Wandlungsprozess - auf körperlicher, geistiger und seelischer Ebene. Mit der Drachinzeit wird dem Mädchen und ihrer Familie eine bewusste Übergangsbegleitung angeboten.